Bruderschaft der Beckumer Bauknechte
Bruderschaft der Beckumer Bauknechte

Die Bruderschaft der Beckumer Bauknechte heute

Die Beckumer Bauknechte wollen die Gebräuche und Sitten der erstmalig 1467 erwähnten Beckumer Bauknechtsbruderschaft, einer Vereinigung der Ackerknechte, bewahren, sowie das geschichtlich geprägte Tun und Treiben erhalten. Sammelten die Bauknechte auf ihren Heischegängen in der Vergangenheit Wurst und Eier, um sie gemeinsam zu verzehren, so werden jetzt das ganze Jahr über Geldspenden gesammelt, die dann wieder der Allgemeinheit zufließen. Die Bruderschaft hat im Laufe der Jahre stattliche Beträge für die verschiedenen kulturellen Bereiche zur Verfügung gestellt, wobei Erhaltung und Förderung heimatlichen Kulturgutes immer im Vordergrund steht. Die kostenaufwendige Restaurierung der Mariensäule, Beiträge zur Sanierung der St. Stephanus-Kirche, der Erwerb zahlreicher Exponate für das Stadtmuseum und das finanzielle Engagement zur Errichtung der Museumsschmiede sind nur einige Beispiele. Bei den Beckumer Bauknechten ist es schon zur Tradition geworden, in jedem Jahr zur Karnevalszeit, einen neuen Jahresorden (Bauknechtorden) herauszubringen. Dieser Bauknechtorden wird dann in der Karnevalszeit verkauft und der Erlös fließt wieder der Allgemeinheit zu.

Seit 1985 verfügen die Bauknechte über eine stetig präsente Musikbegleitung. Im Laufe der Zeit wurde die Drehorgel stetig erneuert und modernisiert, so dass wir jetzt über eine der modernsten computer- gesteuerten Drehorgeln verfügen. Die Drehorgel ist oftmals mit ein Grund, dass die Bauknechte zu besonderen Veranstaltungen eingeladen werden und aufgrund der altertümlichen Musike fällt den Besuchern das Spenden oft leichter.
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